Talk-Anwendungen

Ohne es zu wissen, berühren wir ständig Gegenstände, die Talk enthalten oder die mit Hilfe von Talk hergestellt wurden.

Kunststoffe, Gummi, Landwirtschaft, Keramik, Kosmetik, Farben & Lacke, Papier & Karton, Pharmazeutische Produkte



ROHSTOFF TALK

Die „intelligenten" Eigenschaften des Rohstoffs Talk ermöglichen deutliche Verbesserungen bei vielen Produkten und industriellen Herstellungsprozessen.


Standorte

An vier Standorten in Österreich wird Talk abgebaut und zu Pulverprodukten verarbeitet.

Der Firmensitz befindet sich in Graz-Andritz.

Aktuelles

Dezember 2020: Die Tradition macht Pause

Wegen Kontaktbeschränkungen sind Barbarafeiern, Ledersprung und Weihnachtsfeiern abgesagt.Wir wünschen auf diesem Weg:frohen Advent!

November 2020: Der lange Weg des Mundlochschildes

Nach 14 Jahren in Betrieb erhielt der jüngste Bergbau Österreichs kürzlich seine traditionelle Mundlochbeschriftung

Oktober 2020: Neuer S-LKW am Bergbau Rabenwald!

Neuer Bagger für Abraumflotte - am Rabenwald werden jährlich bis zu 2 Millionen Tonnen Abraum bewegt

Die Imerys Talc Austria feiert 2016 ihr 100-jähriges Bestehen. In den vergangenen 99 Jahren wurden verschiedene Bergbaubetriebe in der Ober- und Oststeiermark erworben, eine Zeitlang betrieben und teilweise wieder geschlossen. Die heutige Betriebskonstellation besteht seit 2007.

 

 

Prävention statt Nachsorge: Gesundheitsförderung im Betrieb

Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin hat das Recht, den Arbeitsplatz genauso gesund und unversehrt zu verlassen, wie er angetreten wurde. Dieses Ziel gilt für einen Tag, für eine Woche bis hin zu einem Arbeitsleben. Mehr als 65% der Belegschaft nehmen an den Maßnahmen zur Gesundheitsförderung teil: Gratis Obst an allen Standorten, medizinische Schwerpunktuntersuchungen, Fitness-Schecks zur Förderung von Gesundheitssport, tägliche Fitnesspausen, Gesundheitswochen von der Sozialversicherung und Gesundheitstage an allen Standorten.

 

Gemeinsam mit Ärzten und Fachexperten werden bei Imerys Talc Austria Untersuchungen wie Wirbelsäulenscreening, Grundumsatzmessungen (Kalorienverbrauch), Muskelkraftanalysen und Messung der Stressresistenz an allen Standorten angeboten. Wichtige Partner sind die Gesundheitseinrichtung „Josefhof“ der VAEB und die AUVA. Ziel ist es, das Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu stärken und sie zu einem gesunden Lebensstil zu motivieren. So wird auch mit Wettbewerben der Sportsgeist geweckt: Schritte zählen oder Fitnesspunkte sammeln soll die Bewegungsfreude im Frühjahr wecken! Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung Das umfangreiche und bunte Gesundheitsangebot wurde 2011 bereits zum zweiten Mal mit dem Gütesiegel des Gesundheitsministeriums ausgezeichnet. Denn: „Betriebliche Gesundheitsförderung rechnet sich für die Mitarbeiter, das Unternehmen und die Volkswirtschaft“, meinte Bundesminister Alois Stöger bei der Verleihung. Das Gütesiegel für betriebliche Gesundheitsförderung wird jeweils für drei Jahre an Unternehmen verliehen, die dabei einen langfristigen Ansatz verfolgen. Es geht hier um Verhältnis- und Verhaltensprävention: Die Belastungen am Arbeitsplatz sollen gering gehalten und die Mitarbeiter zu einem gesunden Verhalten angeregt werden.

Urkunde BGF 2018

 

Null Unfälle – unser wichtigstes Ziel

Für jeden einzelnen Tag, jedes Monat und jedes Arbeitsjahr gibt es ein übergeordnetes Ziel: Null Unfälle. Um dieses Ziel zu erreichen, wird bei Imerys Talc Austria viel getan. Das Managementsystem OHSAS 18001 bildet die Basis für eine funktionierende

Sicherheitsarbeit. Technische Einrichtungen und modernste Schutzausrüstung bilden einen weiteren wichtigen Eckpfeiler. Doch der größte Teil der Maßnahmen im Bereich Arbeitnehmerschutz fließt in die Verhaltensprävention, denn das Sicherheitsverhalten jedes einzelnen Mitarbeiters und jeder einzelnen Mitarbeiterin ist einer der Schlüssel zum Erfolg. Durch das große Engagement der Belegschaft in der Sicherheitsarbeit konnten unfallfreie Zeiten von bis zu vier Jahren an den (damals) sieben Standorten erzielt werden (2003-2007).

 

Safe Start: Den Umgang mit kritischen Zuständen lernen

2009 wurde das Programm „Safe Start“ gestartet: 95 Prozent aller Arbeitsunfälle entstehen durch das Verhalten von Menschen. „Safe Start“ fokussiert auf das ganz persönliche Sicherheitsverhalten. Im Rahmen der Schulungsmodule lernen die Mitarbeiter, eigene kritische Verhaltensweisen an sich zu erkennen und richtig zu reagieren. Viele Unfälle passieren aufgrund der folgenden vier Zustände: Hektik, Frustration, Müdigkeit oder Selbstüberschätzung. In den Schulungen werden Techniken zum Erkennen und zum Vermeiden von daraus resultierenden Fehlern gemeinsam erarbeitet. „Safe Start“ ist ein renommiertes Schulungskonzept und weltweit bei vielen Produktionsunternehmen im Einsatz.

 

Sicherheitsbeobachtungen und „Take 5“

Jeder Mitarbeiter führt jährlich mehrere verpflichtende Sicherheitsgespräche. Kollegen beobachten Arbeitssituationen und geben anschließend Feedback zu Sicherheits- und Gesundheitsaspekten. Im Mittelpunkt stehen die sicheren und weniger sicheren Verhaltensweisen des Einzelnen. Das „Take 5“-Sicherheitsprogramm ist eine teils schriftliche, teils mentale Risikoanalyse, die vor einer bestimmten Tätigkeit durchzuführen ist.


Sicherheit Helme WEB 

 

Rohstoffgewinnung und Umwelt

Mineralische Rohstoffe spielen eine lebenswichtige und wertvolle Rolle für das menschliche Wohlbefinden, denn sie ermöglichen die Herstellung von Produkten, die unseren Lebensstandard erhöhen. Die Art und Weise, wie sie aus der Erde gewonnen werden, hat jedoch immer eine Auswirkung auf die Biodiversität. Die Rohstoff gewinnende Industrie ist sich dieser Tatsache und der damit verbundenen Verantwortung, die Biodiversität zu schützen, bewusst. Daher arbeiten wir aktiv für Umweltschutz und Artenvielfalt.

 

Bergbau und Biodiversität

An allen Standorten beziehen wir die Erhaltung der Biodiversität in unsere Entscheidungen ein. Die Förderung der natürlichen Lebensräume ist ein Grundelement in der Rekultivierungsplanung und im Wassermanagement. Der Umweltschutz und die Förderung der Artenvielfalt sind integrierter Bestandteil unserer Arbeit: vor, während und nach Beendigung der Rohstoffgewinnung. Eine groß angelegte Studie zur Erforschung der Biodiversität am Bergbaugelände hat gezeigt, dass die Bergbautätigkeit durch die Zerstörung und den anschließenden Wiederaufbau von Flächen die Ansiedlung neuer Arten ermöglicht, die im umliegenden Kulturland keinen Platz mehr gefunden haben. Die Studie wurde in Kooperation mit dem Naturpark Pöllauer Tal durchgeführt.

In einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein Naturpark Pöllauer Tal, den sechs Naturparkgemeinden (Pöllau, Pöllauberg, Rabenwald, Saifen-Boden, Schönegg und Sonnhofen) und OIKOS - Institut für angewandte Ökologie & Grundlagenforschung (Gleisdorf) wurde im Naturpark Pöllauer Tal in den Jahren 2001-2004 ein österreichweit einzigartiges Forschungsprojekt zum Thema Biodiversität („Lebensvielfalt") realisiert. Ziel war die Erhebung naturwissenschaftlicher Grundlagendaten im Lebensraum Bergbau und die Erstellung eines „Arteninventars“. Die Ergebnisse haben neue und wichtige Impulse für die Wiederherstellung der natürlichen Lebensräume nach der Abbautätigkeit gegeben.

Details zur Studie finden Sie unter http://www.naturparke.at/biodiversitaet/index2.html?main.html